Dieter Brusberg
Lyckallee 14
14055 Berlin
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Jahrgang 2013 Die Welt
27.10.2013
Peter Dittmar

Eine Hommage auf den Maler Werner Heldt
bei Peters-Barenbrock in Ahrenshoop


"Berlin am Meer", das ist ein schönes Paradoxon für die preußische Hauptstadt inmitten der "Streusandbüchse des Heiligen Römischen Reiches". "Berlin am Meer" aber wurde nach 1945 zum Gleichnis für eine apokalyptische Vision, die die im Krieg zerstörte, ruinenübersäte Metropole in bildnerische Allegorien fasste. Meist sieht man aufragende Häuser, wellenumspült, und Totenköpfe, die grinsen.
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Der Tagesspiegel
3.8.2013
Nicola Kuhn

Zugabe an der Ostsee
Der Galerist Dieter Brusberg geht mit seinen Werken
auf Abschiedstournee nach Ahrenshoop.


Fast hat er etwas von jenen alten Rockstars, die noch und noch einmal Abschiedskonzerte geben. Auch Dieter Brusberg zeigte immer wieder letzte Ausstellungen in seiner Galerie am Kurfürstendamm, bevor er sie 2010 endgültig schloss. Heute geht er wie ein Rockmusiker tatsächlich auf Tournee mit seiner Kunst, diesmal in den Norden nach Ahrenshoop.
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Jahrgang 2011 Berliner Zeitung
16.11.2010
Ingeborg Ruthe

Abschied
Zufrieden und auch skeptisch



Mag ja sein, die Poeten habenrecht und jeder Abschied ist ein kleines Sterben. Sentimentalität lässt Dieter Brusberg, diese Instanz unter Berlins Galeristen, jedoch nicht aufkommen, jetzt, wo er sagt: "Genug". Den Schlüssel hat er an Jüngere übergeben. Als Hofgalerie am Kurfürstendamm 213 macht ein Trio weiter. Mit neuem Konzept.
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Jahrgang 2010 Berliner Zeitung
16.11.2010
Ingeborg Ruthe

Die Magie der Realisten

Nun ist es also endgültig: Mit "Brot und Spiele" beschließt Dieter Brusberg, dieser langjährige, charismatische Berliner Galerist, dessen einstmals riesige Ausstellungsräume auch gern
"die Nationalgalerie am Ku'damm" genannt wurden, sein Engagement an diesem Ort.
Er gibt den Schlüssel weiter an jüngere Kollegen, an die Kaufleute und Galeristen
Rosendahl, Thöne und Westphal. Letzterem hat er über Jahre selbst in seiner Galerie
das Rüstzeug zum Kunsthändler bester Schule vermittelt.
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Jahrgang 2009 Der Tagesspiegel
9.5.2009
Michael Zajonz

Sanft gestrandet

„Väter und Söhne“: Bilder zweier Generationen bei Brusberg Berlin

Wenn Väter und Söhne aufeinanderprallen, können Katastrophen folgen. Wenn Dieter und Felix Brusberg gemeinsam eine Ausstellung unter dem Turgenjews Roman entlehnten Titel „Väter und Söhne“ ausrichten, darf man hingegen Ironie erwarten. Zu oft in den vergangenen Jahren hat Brusberg senior, der Übervater vom Kurfürstendamm, seinen Abschied von Kunsthandel und Galerie verkündet. Und im gleichen Atemzug stets seinen Sohn Felix als Nachfolger ins Spiel gebracht – obwohl der, nach einem Volontariat im Auktionskunsthandel, eine Karriere im Bundeskriminalamt und Auswärtigen Amt vorgezogen hatte.

Vor ein paar Monaten ist Dieter Brusberg mit den Resten seines glorreichen Galeriebestands von der Beletage in kleine, fein ausgebaute Hinterhofräume desselben Hauses gezogen und trotzdem oft zwischen altem und neuem Domizil unterwegs gewesen.
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Berliner Zeitung
16.4.2009
Ingeborg Ruthe


Wahlverwandte Bildermacher

Brusberg Berlin öffnet noch einmal seine schon geschlossenen Räume in der Beletage

Väter & Söhne (und auch Töchter)" heißt die wohl ultimativ letzte Schau in den eigentlich längst aufgegebenen Großgalerie-Räumen in der Beletage am Kurfürstendamm 213. Dieter Brusberg, einer der wichtigen und profilierten Berliner Kunsthändler, hat sich letztes Jahr in die kleine überschaubare Hofgalerie desselben Hauses zurückgezogen. Nun aber kommen die alten, unbescheideneren Räume doch noch einmal zur Geltung. Der Hausbesitzer hat Brusberg noch immer nicht aus dem Mietvertrag entlassen, monatelang standen die Säle in Ermangelung eines neuen Nutzers völlig leer. Und so macht der Galerist kurzerhand und pfiffig aus der juristischen "Vertragsnot" eine "Ausstellungstugend", wie er die vertrackte Situation humorvoll umschreibt.

Sechs künstlerische "Väter" und deren sechs Schüler oder in gewissem Sinne "Söhne" und "Töchter" im Bezug auf das Malen, Zeichnen und Bildhauern füllen die Etage noch einmal recht gut aus.
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Jahrgang 2008 Berliner Zeitung
26.3.2008
Sebastian Preuß


Dieter Brusberg schließt nach fast 50 Jahren seine Galerie

Die wahre Moderne kennt keinen Eisernen Vorhang

Aus dem Berliner Kunstleben ist er nicht wegzudenken. Und erlebt man, wie Dieter Brusberg dieser Tage passioniert durch "Das große Finale", seine Abschiedsausstellung, führt, wie er mit Vitalität und jugendlichem Habitus seine 72 Jahre Lügen straft, dann kann man sich die Stadt ohne ihn gar nicht vorstellen. Seinen Abschied hatte Brusberg schon vor zwei Jahren angekündigt. Er suche nach einem Käufer für seine Galerie, hieß es. Doch dann zerschlugen sich alle Optionen, so gab es weitere Ausstellung, letzte Messe-Teilnahmen, sogar noch Entdeckungen junger Künstler.
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Interview von Martin und Wolfgang Tschechne
mit Dieter Brusberg in der Weltkunst 03|08

"Über Bilder reden - das ist ein Gottesgeschenk"

50 Jahre als Kunsthändler und Entdecker, gut 25 davon in Berlin ­
und ohne Zweifel einer, der in der zeitgenössischen Kunst bis heute denTon angibt:
Dieter Brusberg, 72, nimmt Abschied vom Tagesgeschäft
seiner Galerie am Ku`damm. Im Gespräch mit WELTKUNST zieht er Bilanz
(Gesamtes Interview, PDF-File, 600 KB)

Hannoversche Allgemeine Zeitung
8.12.2007
Das vollständige Interview
(die in Klammern gesetzten Passagen wurden durch die Redaktion gekürzt)

» Die Kunst steht nicht mehr im Mittelpunkt«

Nach 49 Jahren als Galerist, zuerst in Hannover, dann in Berlin, eröffnen
Sie am 8. Dezember Ihre letzte Ausstellung. Gehen Sie dann in den Ruhestand?

Natürlich nicht: Ich werde weiter als Kunsthändler arbeiten und als Kurator.
Ich sehe es nach wie vor als Aufgabe an, mit Kunst etwas Wichtiges und (in
meinen Augen) Unverzichtbares in die Öffentlichkeit zu tragen. Kunst ist Therapie.
Sie verkörpert die Dinge, die im Leben entscheidend sind: Liebe und Tod, Angst
und Hoffnung - und eben Schönheit. Schönheit, das ist eine der Unbegreiflichkeiten
von Kunst, findet sich auch im vermeintlich Hässlichen. Der Isenheimer Altar
Matthias Grünewalds wirkt auch heute noch erschreckend, schenkt uns aber (, ungeachtet
der geradezu körperlichen Pein, die er auslöst, nicht nur Einsicht, sondern) auch Glück.
Durch die Kraft der Form, die Intensität der Malerei. In der Gegenwart sind es
die besten Bilder von Francis Bacon oder von Bernhard Heisig, die diese Qualität
in sich tragen.
Gesamtes Interview >>


Jahrgang 2007 Der Tagesspiegel
vom 1.9.07
Christina Tilmann und Michael Zajonz
im Interview mit Dieter Brusberg


»

Unsere Zeit hat die Kunst gefressen«

Sie eröffnen heute Ihre Jubiläumsausstellung „Bilderbogen. 25 Jahre Brusberg Berlin“. Was haben Sie dafür ausgewählt?

Ich habe Künstler ausgesucht, von denen ich glaube, dass es wichtig ist, sie heute noch einmal zu zeigen: Werke von 16 Künstlern, die für meine Berliner Zeit prägend waren. Es geht nicht so sehr um große Namen, sondern um eine Art Glaubensbekenntnis. Die „Altmeister“, die ich schon in Hannover vertreten und mit denen ich meine erfolgreiche Arbeit begründet habe, werde ich im Dezember zeigen.
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